Das Handbuch der Elternarbeit
Das grundlegende, praxisorientierte Kompendium
• erörtert umfassend alle Ebenen der Elternarbeit unter differenzierten Gesichtspunkten
• berücksichtigt unterschiedliche pädagogische Arbeitsfelder
• übersichtlich aufbereitet, mit Grafiken, Schaubildern und Zusammenfassungen am Ende jedes Kapitels
• geeignet für die pädagogische Praxis sowie für die Aus- und Weiterbildung
| Ausgabeart: | Handbuch |
| Autor/-in(en): | Fred Bernitzke, Peter Schlegel |
| ISBN: | 978-3-427-60000-8 |
| Best.-Nr.: | 60000 |
| Erscheinungsjahr: | 2004 |
| Auflage: | 1 |
| Seiten: | 294 |
| Format: | 17 x 24 cm |
| Prüfexemplar möglich: | Ja |
Dem Umgang mit Eltern und Erziehungsberechtigten wird in der Sozialen Arbeit immer mehr Bedeutung beigemessen. Von der „lästigen Elternarbeit“, die man noch vor Jahren als Anhängsel an die alltägliche pädagogische Arbeit gesehen hat, ist man nun zu einem partnerschaftlichen Umgang übergegangen; d.h. sozialpädagogische Fachkräfte und Eltern gestalten eine Erziehungspartnerschaft, bei der man die Möglichkeiten und Fähigkeiten aller Beteiligten einbezieht. Die beiden Publikationen aus dem Bildungsverlag EINS bieten hierbei eine hervorragende Unterstützung, damit die Zusammenarbeit mit den Müttern und Vätern von Anfang an tragfähig bleibt. [...].
Beim Handbuch der Elternarbeit (Bestell-Nr. 60000) geht es mehr um die so unterschiedlichen Möglichkeiten der Zusammenarbeit mit Eltern in verschiedenen Einrichtungen für Kinder. Von den Ausführungen können neben den Kindergarten-Angestellten auch sozialpädagogische Fachkräfte in HPTs, Wohnheimen, Werkstätten für Behinderte oder in der pädagogischen Arbeit an Schulen profitieren. Das sorgfältig aufgebaute Buch verdeutlicht noch mehr die Einbettung der Elterngespräche in die allgemeine Zusammenarbeit mit den Erziehungsberechtigten. Das Autorenpaar erläutert besondere Faktoren bei Elternsprechstunden, Elternabenden, Hausbesuchen, Telefonkontakten und hebt hervor, dass eine gelungene Elternarbeit zum Qualitätsmanagement jeder Einrichtung gehört. Hier werden die Leser/-innen auch hinsichtlich spezifischer Situationen in Familien (Scheidung, Misshandlung, Alleinerziehende, Migrationshintergrund…) mit klaren Informationen begleitet sowie gruppenbezogene Formen der Elternarbeit (Gesprächskreis, Elterntraining, Eltern-Kind-Wochenende,…) behandelt. Im Glossar mit weiterführenden Erklärungen, dem Stichwortverzeichnis und den ausführlichen Literaturhinweisen erfährt man als Praktiker/-in wertvolle Hilfe. Die eingestreuten Karikaturen, Tabellen, Graphiken und besonders markierten Textstellen machen das Lesen des Handbuches wie auch des Ordners zu einer kurzweiligen Lektüre, bei der man gut den Überblick behält. Während für Angestellte in Kindertageseinrichtungen der Ordner bei der Durchführung von Gesprächen äußerst hilfreich ist, wird das Handbuch der Elternarbeit für Berufseinsteiger/-innen und Anleiter/-innen von Praktikanten/-innen (gerade durch die Herausstellung verschiedener Aspekte der Zusammenarbeit mit Eltern über die Gesprächssituationen hinaus) sich noch mehr lohnen. Auch wenn beide Titel schon länger auf dem Markt sind, gehören sie doch weiterhin zur Basishilfe für eine professionelle Zusammenarbeit mit Eltern.
Quelle: Herr Detlef Rüsch, Rezensent für "Forum sozial", Verbandszeitschrift des Berufsverbandes DBSH, 9/18/09
Elternarbeit ist ein „elementarer Bestandteil der pädagogischen Arbeit und beruht auf der konstruktiven, partnerschaftlichen und dialogischen Kooperation zwischen Eltern und Erziehern“. Doch leider erschweren Unsicherheit gegenüber der Elternarbeit, methodische Mängel, aber auch Vorbehalte gegenüber Eltern diese Zusammenarbeit. Erzieher und Eltern befinden sich oft zwischen Kooperation und Konfrontation.
Das Buch richtet sich an Erzieher/innen, andere sozialpädagogische Fachkräfte in sozialen Einrichtungen, Lehrende und Studierende an Fachhochschulen und Hochschulen und in der Ausbildung. Mit diesem Buch gibt es eine Chance, Elternarbeit gelingen zu lassen.
Das Inhaltsverzeichnis ist wie ein „roter Faden“ aufgebaut und ermöglicht dem Leser einen schnellen Überblick über das Gesamtwerk, das wie folgt aufgebaut ist.
- Einführung
- Ziele und Bedeutung der Elternarbeit
- Elternarbeit und Qualitätsmanagement
- Elternunterstützende Formen der Elternarbeit und ihre Umsetzung
- Einrichtungsunterstützende Formen der Elternarbeit und ihre Umsetzung
- Schriftliche Formen der Elternarbeit und ihre Umsetzung
Wer Fragen zur Elternarbeit hat, bekommt in diesem Handbuch Antworten. Neben den verschiedenen Dimensionen der Elternarbeit, werden vor allem auch die passenden Erzieherkompetenzen angesprochen. Weiterhin können auch zusätzliche Aufgaben kostenlos im Internet herunter geladen werden.
Die verschiedenen Dimensionen der Elternarbeit werden auf knapp 300 Seiten mit einer sehr verständlichen Sprache und anschaulichen Graphiken verständlich gemacht.
Abschließend lässt sich sagen, dass es sich in diesem Fall um das Handbuch der Elternarbeit handelt. Es gibt zahlreiche Anregungen und Hilfestellungen für eine gelingende Elternarbeit. Neben theoretisch fundierten Grundlagen überzeugt das Handbuch von Bernitzke/Schlegel durch seinen nahen Praxisbezug. Hier werden konkrete Ratschläge zur Bestuhlung eines Elternabends genommen, aber auch Hilfestellungen gegeben, Lampenfieber vor der Elternarbeit abzubauen.
Fazit: Dieses Handbuch der Elternarbeit sollte in keiner sozialpädagogischen Einrichtung fehlen!
Quelle: Katharina Hillenbrand, Juli 2007, www.webcritics.de/page/reviews.php5?id=1273, 9/18/09
Dieses Buch ist das zurzeit sicherlich beste zu diesem Thema auf dem deutschen Buchmarkt. Seine umfangreichen Inhalte decken alle wesentlichen Bereiche der Elternarbeit ab! Die klare Gliederung schafft von Anfang an eine sehr gute Übersichtlichkeit und die thematischen Ausführungen können rundherum als gelungen bezeichnet werden. Was besonders gut gefällt ist der Punkt, dass jeweils vor den inhaltlichen Ausführungen recht umfassend und eindeutig auf die spezifischen Kompetenzen der elementarpädagogischen Fachkräfte eingegangen wird um dann die Methoden genau zu beschreiben. Und schließlich dokumentieren die insgesamt vierzehn Zusammenfassungen hinter jedem Teilbereich noch einmal das Wesentliche und bringen das Bedeutsame auf den Punkt. Auch wenn das eine oder andere noch einen Tick ausführlicher behandelt werden könnte dürckt diese Tatsache die Qualität des Buches kaum nach unten. So bleibt es z.B. ein kleines Geheimnis der Autoren, warum nur drei der neun bekannten Qualitätsverfahren, die in Deutschland eingesetzt werden, zur Vorstellung kommen und die anderen sechs Verfahren unberücksichtigt bleiben. Sowohl langjährige Fachkräfte als auch Auszubildende und Berufsanfänger/innen sind mit dieser Veröffentlichung auf das Beste bedient. Ja, fast könnte man sagen, dass alle anderen Bücher zu diesem Thema getrost beiseite gelegt werden können. Dieses Buch gehört ohne Frage in jede Kindergartenbibliothek.
Quelle: Literaturbesprechungsdienst, "Handbuch für ErzieherInnen in Krippe, Kindergarten, Vorschule und Hort", Hrsg. Dr. Armin Krenz, Olzog Verlag München, 9/2006, Seite 158 f, 9/18/09
Das Handbuch der Elternarbeit von Dr. Fred Bernitzke und Dr. Peter Schlegel fällt durch eine übersichtliche, sehr schlüssig aufgebaute Struktur und einen erkennbaren "roten Faden" auf. Die Autoren verstehen sozialpädagogische Einrichtungen als personenorientierte Dienstleistungsunternehmen und haben das gesamte Buch danach ausgerichtet. Die Zusammenfassungen am Ende eines jeden Kapitels bringen die gesamten Informationen noch einmal genau auf den Punkt und helfen das Gelernte schnell wieder aufzufrischen. Der gestalterische Aufbau ist geprägt durch ein durchgängiges Schriftbild mit guten, einheitlich gestalteten und verständlichen Grafiken und Schaubildern. Es zeigt das gesamte Spektrum der Elternarbeit in sozialen Einrichtung auf und kann, was Umfang, Tiefe und Praxisbezug der knapp 300 Seiten betrifft, auf jeden Fall als Kompendium gewertet werden. Der Nutzen zeigt sich aber auch oder vor allem durch den durchgängigen Praxisbezug, so werden unter anderem die konkreten Möglichkeiten der Bestuhlung bei Elternabenden, Hilfen bei Lampenfieber vor Elternabenden, die konkrete Einbindung der Elternarbeit in ein QM-System und konkrete verwertbare, realistische Fragen für einen Elternfragebogen thematisiert. Bis auf fehlende weiterführende direkte Hinweise ins Internet oder auf anderen Publikationen zu den einzelnen Kapiteln wird es dem Terminus "Handbuch" als umfassendem aber handlichen und gut zu handhabendem Gesamtwerk in vollem Umfang gerecht. Führ Lehrende an Fachschulen für Sozialpädagogik sind die im Internet kostenlos erhältlichen Aufgaben für den Unterricht hilfreich und eine praktische und nützliche Ergänzung.
Die vollständige Rezension finden Sie unter: http://www.bildungsverlag1.de/wps/portal/deeplink?product=99885
Quelle: www.socalnet.de, Michael Kobbeloer, Büro Internetkompetenz für Erzieherinnen, andere pädagogische Fachkräfte und Institutionen, 27.04.2004, 9/18/09



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